Dem ist nichts hinzuzufügen!

Man sollte wirklich leben

solange man leben kann.

Judy Winter

Einen lebenswerten Sonntag wünsch ich Euch.

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Weil es mir schon…..

….. den ganzen vormittag so durch den Kopf geistert – die liebsten Bademöglichkeiten die mich so im Leben begleitet haben.

Die erste an die ich mich erinnern kann, da war ich so 4-5 Jahre alt, lag quasi fast in unserem Garten. Das war eigentlich nur ein kleines Becken mit Liegewiese und einem kleinen Kiosk, dafür musste ich nur über eine wenig befahrene Seitenstrasse laufen, was ich auch ausgiebig getan habe – ohne Begleitung. Da der Kioskbesitzer auch gleichzeitig der Bademeister war, hatten meine Eltern kein Problem damit wenn ich alleine hin bin.

Nach dem Umzug in ein anderes Dorf, musste ich mir das baden etwas mehr ‚erarbeiten‘. Dort gab es einen See im Wald und man musste ca 20-30min laufen um dorthin zu kommen. Entweder über einen ‚offiziellen‘ Feldweg, oder einen Trampelpfad quer durchs Gehölz. Letzterer wurde bevorzugt, erstens ging es schneller und es war lustiger durch den Matsch zu stapfen. Neben einem kleinen freien Zugang zum See gab es einen schönen Schilfgürtel, in dem wir Kaulquappen gesucht und auch gefangen haben. Manche wurden vor dem Heimweg wieder frei gelassen, manche kamen mit nach Hause und erst wieder als Frösche an den See zurück. So mit 5-6 Jahren wurde ich damals meiner älteren Schwester ‚aufgehalst‘, die meist nicht begeistert davon war, ab 7 Jahren durfte ich dann auch alleine los. Wobei alleine auch relativ ist, halt ohne Erwachsene oder Schwester, dafür mit Freund/innen.

In der Nähe dieses Dorfes gab es auch noch einen Moorsee, da fuhr man allerdings ca 30min mit dem Fahrrad hin, auch mitten im Wald mit einer kleinen Wiese. Eigentlich damals mein Lieblingssee, dorthin hat sich kaum einer verirrt. Der war so intakt, das man sogar Muscheln darin finden konnte.Da ich so ab 8 Jahren mit meiner Freundin alleine da hinradeln durfte, haben wir dort viele tolle Sommer verbracht. Aufgepackt wie zu einer Weltreise, mit allem was wir so brauchen könnten, blieben wir meist den ganzen Tag da.

Wenn ich darüber nachdenke, das Kinder heutzutage teilweise nicht mal mehr alleine Bus fahren können ohne an die Hand genommen zu werden. Wie haben wir damals nur überlebt? Wenn ich jedesmal nur was hätte unternehmen können, wenn mich jemand gefahren hätte, wäre ich wohl ein ziemlicher Stubenhocker gewesen. Meine Eltern haben mich teilweise den ganzen Tag nicht zu Gesicht bekommen. Wir waren wirklich frei in unserer Kindheit.

Später als Teenie, konnten mich Freibäder allerdings nicht so locken. Da ich mir aber meistens ja ältere Freunde mit fahrbarem Untersatz ausgesucht habe, war das auch nicht so das Problem. 😉

Die schönste Badestelle war allerdings auch am weitesten weg. Ca 1h Fahrzeit bis kurz vor dem Sylvenstein-Stausee, dort ging von der Strasse ein steiler kleiner Fusspfad runter ins Tal und dort war eine sogenannte ‚Gumpe‘ (keine Ahnung wie man das ins Hochdeutsch übersetzt), ein kleines Wasserbecken mit ca 4-5m Durchmesser. Gespeist durch einen Wasserfall mit klarstem eiskalten Gebirgswasser. Andere Menschen hat man da eigentlich nie getroffen, es war einfach nur toll da und für mehr als nur schwimmen geeignet *flöt*. 😉

Auch heute noch bevorzuge ich kleine abgelegene Wald- und Moorseen, Schwimmbäder mit Chlorwasser und Sardinenbüchsen-Feeling locken mich immer noch nicht. Selbst am Meer suche ich mir nicht so überlaufene Stellen, hab lieber Steine am Strand als nervige Badenachbarn. Kindheit prägt schon sehr. 😉

Wo habt ihr so gebadet?

Stört es eine Eiche…..

…. wenn eine Wildsau sich an ihr kratzt?! Ich denke eher nicht!

Ich sehe mir die Leute ja immer (zumindestens einmal und bei Interesse auch öfter) an, die anfangen meinem Blog zu folgen. Daher weiss ich auch, das ich mir den ‚aktuellen‘ Troll eingefangen habe.

Ob sie/er nun auch über mich herzieht? Keine Ahnung und es interessiert mich auch nicht. Für solch gedanklichen Dünnschiss ist mir meine Zeit zu schade.

Was ich nicht verstehe, warum manche die betroffen sind, immer wieder diese Seite anklicken um zu sehen ob wieder was über sie drinsteht. Damit versauen sie siich nur selber den Tag und derjenige hat genau das erreicht was er wollte. Jedesmal wenn sie/er auf die Statistik sieht, geht ihr/ihm wahrscheinlich einer ab.

Warum tut ihr diesem ‚Menschen‘ diesen Gefallen?!

IHR wisst, das dieser Müll der dort über euch geschrieben wird, nicht stimmt. Die Leute die euch kennen und über solche Einträge stolpern, wissen das es nicht stimmt. Leute die den Müll glauben, sind es nicht wert das euch deren Meinung interessiert.

Ich weiss aus eigener Erfahrung, das so eine Einstellung nicht leicht zu erreichen ist. Aber es ist die einzige die wirklich dagegen hilft. Sobald sich nämlich keiner mehr darüber aufregt oder darauf reagiert, läuft diese Wildsau ins Leere und dann ist sie/er derjenige der sich tierisch ärgert.

In diesem Sinne wünsch ich den Betroffenen das Gefühl der Eiche – schüttelt es einfach ab und lasst euch den Spass am bloggen nicht von sowas überflüssigen verderben.

Traurig aber wahr – ich bin ein Auslaufmodell…..

….. und stolz darauf, mich diesem vorherrschenden ‚Trend‘ NICHT anzuschliessen!

Ich habe noch Manieren und Anstand gelernt. Das man seinen Gegenüber respektvoll behandeln sollte, nach dem Motto „Was du nicht willst das man dir tut – das füg auch keinem anderen zu.“

Mit dieser Einstellung bin ich ja sowas von OUT!

Heute zählt – wie kann man seinen Mitmenschen am effektivsten zeigen, das nur das zählt was man selbst will! Und natürlich schreit man Zeter und Mordio wenn einem selbst solche Rücksichtslosigkeiten widerfahren – denn man ist ja der Nabel der Welt und das sollte gefälligst jeder verstehen und dementsprechend handeln.

Ich bin echt keine von diesen ewig gestrigen, die immer nur sagen „früher war alles besser“ – aber ganz ehrlich, der Umgang mit seinen Mitmenschen WAR FRÜHER besser.

Heutzutage heißt es eher Gegenmenschen.

Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich armselig und erbährmlich.

Und ich freue mich jedesmal wenn ich jemandem begegne der genau so tickt wie ich. Oder wenn ich jemandem (nach dem ersten erstaunten Blick) ein Lächeln ins Gesicht zaubere, weil ich ihm z.B. die Tür aufgehalten habe anstatt sie ihm auf die Nase fallen zu lassen.

In diesem Sinne wünshe ich euch, das ihr mehr Mit- als Gegenmenschen begegnet.

Bis auf alles……

…. das mit Strom zu tun hat, habe ich keinerlei Berührungsängst beim Thema ‚do it yourself‘ und zum Glück auch keine llinken Hände.

NEIN – ich habe keinen pinkfarbenen Werkzeugkoffer!

Gut, so mancher männliche ‚Könner‘ würde wahrscheinlich was zu meckern finden, aber damit kann ich durchaus leben – besser nicht perfekt als drauf warten das es einer macht.  (und damit meine ich jetzt meinen Ex und nicht meinen jetzigen GöGa) 😉

Ich pack die Sache also einfach an, bestimmt des öfteren mit Umwegen, die ich mir sparen könnte wenn ich wüsste was ich tue, aber zu 98% komme ich durchaus an’s Ziel.

Warum ich euch das erzähle?

Ich habe mir ein Fahrrad ersteigert. Mein Schmunzelhase ist der Meinung das ist Schrott und das Geld rausgeschmissen – ich denke anders darüber und vor meinem inneren Auge steht das Fahrrad glänzend da.

Und somit habe ich nun ein Projekt auf das ich mich tatsächlich freue – ich glaube an mein Fahrrad und an mich!

 

Heute vor 10 Jahren……

…. habe ich das letzte Mal die Tür meines Hauses in Bayern hinter mir geschlossen – Point of no return.

Ca 1 Jahr danach habe ich das folgende geschrieben und kann es auch jetzt noch ohne nachzudenken unterschreiben!

I ntensives Glück
C harmeur
H alt

L iebe
I nnigkeit
E inheit
B edingungslosigkeit
E kstase

D emut
I ntensität
C harakter
H erz

O bhut
H ingabe
N atürlickeit
E hrlichkeit

E ntspanntheit
N eubeginn
D auerhaftigkeit
E rkennen


Lost you – would kill me

Habe ich schon mal geliebt?

Ich dachte ja.

Doch wenn ich nun vergleiche, früher und jetzt, dann habe ich zwar tiefergehende Gefühle gehabt –

aber geliebt habe ich nicht.

Dieses Gefühl Eins zu sein – DU.

Finger die immer und überall Stromstöße durch mich jagen – DU.

Blicke die mir unter die Haut kriechen – DU.

Worte die mein Herz in ein Butterflöckchen in der Sonne verwandeln – DU.

Hände und Arme die mich auffangen – DU.

Fühlen wenn etwas an mir nagt – DU.

Keine Angst haben meine Schwäche zu zeigen – DU.

Den Blick meiner Augen immer auf sich ziehen – DU.

Mein Innerstes erkennen – DU.

Nicht genug bekommen können – DU.

Fehler machen können ohne ‚verurteilt‘ zu werden – DU.

Immer mehr werdend – DU.

Meine Luft zum atmen – DU.

Mein Leben – DU.

Meine Liebe – DU.

Ich – DU.

DU!

 

Auch nach 10 Jahren noch nicht selbstverständlich und Alltag für mich – und vielleicht gerade deshalb noch genauso aktuell.

Irgendwie komisch…..

…. aber nicht unangenehm.

In der letzten Zeit schweifen meine Gedanken oft weit in die Vergangenheit. Ich kann nicht mal sagen, was das auslöst. Auf einmal ist der Gedanke an eine Situation – ein Gefühl – oft mit einem Lied verbunden – da.

Meistens lande ich in der frühen Teenie-Zeit, so mit 11-15 Jahren. Das ist ja nun doch schon ein paar Jährchen her. 🙄

Aber immer ist es ein gutes Gefühl. Manchmal habe ich direkt ein Billd vor Augen, manchmal mehr ein Gefühl in einem difusen Bild das sich nicht klar fassen lässt.

Irgendwie irritiert mich das – aber solange es nur mit positiven Gefühlen verbunden ist – kann ich damit leben.

Habt ein schönes Wochenende ihr Lieben.

Strohwitwe….

…. bin ich jetzt seit einer halben Stunde bis Donnerstag Mittag.

Normalerweise freue ich mich, wenn ich mal ein paar Tage alleine bin. Ich steh dazu, er weiß es auch und hat kein Problem damit.

Allerdings bin ich heute morgen mal wieder mit Nasenbluten aufgestanden und musste zusehen das er es nicht mitbekommt. Er soll sich auf seine OP konzentrieren und sich nicht den Kopf darüber zerbrechen wie es mir geht. Sorgen kann er gerade nicht brauchen.

Das trübt meine ‚Freude‘ gerade etwas….

So manch einer…..

…der mich schon lange kennt, wird sich gleich die Augen reiben und sich fragen ob er im richtigen Blog ist oder nicht mehr richtig lesen kann.

Ich habe – schon seit anfang des Jahres – KEINE Lust auf Koch-, Back- oder Pralinen machen -orgien! 🙄

Vorbei die Tage, in denen ich stundenlang in der Küche gestanden habe und es entspannend fand, ewig zu schnibbeln und mit vier Töpfen gleichzeitig rumzuwerkeln.

Vorbei die – jahrelangen schlaflosen – Nächte, in denen ich zur Entspannung gebacken habe und einige sehr leckere Kuchen kreiert wurden. Mein ‚verwöhntes‘ Umfeld wartet seither umsonst auf ‚Verteilaktionen‘ (ich wollte immer nur backen und nicht essen also habe ich 90% davon ja unter die Leute gebracht)

Vorbei das Nougat machen, stundenlange Fizzelarbeit bei der Pralinenherstellung oder selbstgemachtes Nutella. Auch wenn ich das gekaufte Zeug weiterhin nicht essen mag, selber machen mag ich eben auch nicht und daher verzichte ich inzwischen auf vieles (wie auch das oben erwähnte Umfeld, wobei ich darauf schon des öfteren angesprochen wurde).

Es kommen zwar immer noch so wenig wie nur irgend möglich industriell verarbeitete Lebensmittel auf den Tisch, aber ich bevorzuge zur Zeit einfach Rezepte, die auch ohne viel Rumgetue lecker werden.

Ich lese immer noch viele Rezepte, bei denen ich mir denke ‚das musst du unbedingt mal ausprobieren‘ – aber ich habe keinen Nerv es auch zu tun. 🙄

Das fehlt mir schon irgendwie – aber wenn eben auch die Lust dazu fehlt – sollte man es lassen. Das wird nämlich dann meistens auch nix.

Doofe Sache das!