Wie passt eine Rebellin zu dem Nick life-of-devotion?!

Diese Frage wurde mir so ungefähr zu einem Kommentar gestellt *lächel

Liebe Verbalkanone, vielleicht kann ich mit nachfolgendem Blog deine Frage beantworten.

Hmmmmmm…

Bin ich dev??

Eigentlich würde ich sagen ja!!

Mit Leib und Seele!!

Doch wenn ich hier so stöbere, bin ich es wohl nicht.

Ich ’sieze‘ niemanden nur weil im Nick ‚Dom‘ steht, oder weil es aus den Blogs oder Vorlieben hervorgeht.

Ich halte nicht ehrfürchtig den Mund zu einem Thema nur weil ein ‚Dom‘ seinen Senf dazugibt, wenn ich es nun mal als Blödsinn empfinde.

Ich halte nicht alles was diese ‚Dom’s‘ so von sich geben für die Weltwahrheit!!

Ich behalte mir das Recht auf meinen gesunden Menschenverstand vor!!

Auf meine Meinungsfreiheit, auch als Sub!!

Die meisten die hier als ‚Dom‘ auftreten, sind in meinen Augen eh nur Wäschetrockner:

Klappe auf – heiße Luft – Klappe zu!!

Verhuschte Männchen die sich im realen Leben nicht hinterm Pc vortrauen und hier den großen Macker spielen.

Die bestehen dann natürlich auf politisch-korrektes Siezen und ähnliches, ist ja auch die einzige Möglichkeit domimant zu erscheinen. *lach

Ich war jahrelang im Yahoo-Chat unterwegs und mir sind viele dieser Exemplare über den Weg gelaufen.

Meine kleine Bisou müsste mich auch von dieser Zeit kennen, wenn ich den Nick in einer Mail richtig verstanden habe. 😉

Nichts machte mir zu dieser Zeit mehr Vergnügen, als Möchtegern-Dom’s zerlegen.

Eine selbstbewusste Sub geht ja gar nicht!!

Da wurde sofort gepöbelt, die Sprache ging unter die Gürtellinie.

Man hatte einfach sofort auf die Knie zu fallen vor dem Pc, wenn so einer den Raum betrat, ansonsten war man keine Sub sondern ein Fake.

Halloooooooooooooooooooooooo??!!

Damit ich vor jemandem die Knie beuge, muss mir derjenige erst mal beweisen, das er es wert ist!!

Es ist ein Geschenk und bestimmt nicht für Ich-möchte-gerne-Hinz-und-Kunz!!

Wenn mich also nun jemand für nicht dev hält, ok, kann ich mit leben.

Mein Schatz weiss es besser und das ist das einzige was zählt!!

Vor ihm beuge ich meine Knie mit Hingabe und aus ganzem Herzen!!

Denn er ist stark genug um mich im Kreuz zu haben. *grins

Sein Verstand ist meinem ebenbürtig und er liebt unsere Wortgefechte genauso wie ich.

Und er weiss um den Wert wenn ich mich letzendlich doch unterwerfe.

Einfach kann jeder!!

Und deshalb ist er der Erste und Einzigste dem ich mein Halsband in die Hände gelegt habe und der es mir angelegt hat!

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21 Gedanken zu „Wie passt eine Rebellin zu dem Nick life-of-devotion?!

  1. Toller Blog !!!

    Besonders hat mir dieser Satz gefallen:

    „Damit ich vor jemandem die Knie beuge, muss mir derjenige erst mal beweisen, das er es wert ist!!“

    Frau hat ja auch noch Hirn, gell…….

    GglG Usch

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  2. Einem Dom bricht kein Zacken aus der, ohnehin meist nicht, vorhandenen Krone wenn er vor einer solchen Sub sein eigen Knie zu beugen weiß…

    *lach**
    …gut gebrüllt, Jaxx.

    Sag mal, was ich dich immer schon mal fragen wollte,
    …eine kleinere Sub, nennt man diese dann Sübbchen?
    :))

    *freumichaufeuch*

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      • *unglücklichschau*
        Schlimmes Kreuz, Brille kaputt und Ärger mit Kindern…
        und das alles zur falschen Zeit.
        Man darf sich nicht freuen, schon kriegt man was aufs Haupt!
        Ich hoffe trotzdem, dass es schöne Tage werden!
        *Liebdrück*

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          • Danke… ich bind mich fest bei dir… *lol*
            Aber ich hab ja noch eine Ersatzbrille und bis zum Wochenende krieg ich hoffentlich ein neues Brillenglas, damit ich die flotte Brille wieder aufsetzen kann, die andere ist so konservativ.
            Den übrigen Ärger steck ich solange in eine Schublade.
            Schönen Abend noch und bis in 5 Tagen, dann kommt Usch angebraust mit Nachteule im Gepäck… *hihi*

            *Freufreu*

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  3. Meine Liebe,

    das habe ich mit großem Interesse gelesen und auf gewisse Art und Weise festgestellt, dass wir sind uns vielleicht gar nicht so unähnlich sind. Ich möchte dir gern versuchen, zu erklären, warum…

    Ich habe vor einiger Zeit mal einem Mann, der von mir wissen wollte, was ich unter Devotion verstehe, das folgende geschrieben:

    Okay, wie du ja weißt, habe ich mich damit beschäftigt, herauszufinden, was “Devot sein“ und „Devotion“ für mich bedeutet. Ich finde es dabei oft einfacher, mich dem Begriff anzunähern, wenn ich eine Definition von anderen dazu lese. (Meist sehe ich das dann total konträr, aber egal…) Und da bietet sich meiner Meinung nach Wikipedia an, eine Seite, auf der ich stundenlang lesen kann… Tja, und mein geliebtes Wikipedia schreibt dazu das folgende:

    “Devot ist unterwürfiges und ergebenes Verhalten eines Individuums gegenüber einem anderen mit einem höheren Status. Das Gegenteil zu devot ist dominant.“

    Das finde ich erstmal ziemlich allgemein und nichts sagend. Einen Begriff durch das Gegenteil zu erklären, ist doch hirnverbrannt und nicht wirklich sinnvoll, oder?! Ich frage mich auch, was mit “höherem Status“ gemeint sein soll. Ich habe das nie so empfunden, dass der Mann, dem ich mich hingebe, einen “höheren Status“ hat.

    Also weiter, denn Wikipedia schreibt dazu ja noch mehr und bezieht sich dabei explizit auf den BDSM-Kontext:

    “Im BDSM-Bereich ist die Bezeichnung devot sexuell konnotiert. Dort werden Personen als devot bezeichnet, die sich zur eigenen Luststeigerung anderen unterwerfen und sich freiwillig durch die Anwendung physischer oder psychischer Methoden dominieren lassen. Hierbei werden häufig im Vorfeld die Regeln festgelegt, in deren Grenzen der devote Part die Abgabe von Kontrolle als erotische Stimulanz empfindet.“

    Damit kann ich schon deutlich mehr anfangen. Ich weiß, ich wiederhole mich jetzt, aber ich mache es, weil es mir wichtig ist. Sich jemandem auszuliefern, erfordert unendlich viel Vertrauen und es gibt Dinge und Praktiken, die ich niemals bei einem ersten Treffen machen würde. Vertrauen muss sich entwickeln, so, wie sich eine Beziehung entwickeln sollte, wenn beide bereit sind, daran zu arbeiten. Ich sehe das wie ein Kunstwerk, z.B. ein Bild. Am Anfang ist die Leinwand weiß und nach und nach wird sie immer bunter. Fertig wird das Gemälde im Idealfall niemals …
    Deswegen sage ich ja auch immer, dass ich tiefen Respekt vor funktionierenden Langzeitbeziehungen habe. Meiner Meinung nach kann nur etwas, das langsam wächst, wirkliche Tiefe erreichen, aber ich schweife ab…

    Also, ich habe meine Neigung lang unterdrückt. Anfangs war das gar nicht mal bewusst so, später schon, denn ich weiß, wie mein Wunsch nach Devotion entstanden ist und an das Erlebnis erinnere ich mich nicht gern. Deswegen habe ich das wohl auch jahrelang unterdrückt. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich keinen Spaß am „normalen Sex“ haben kann – das kann ich durchaus, es hat nur nicht diesselbe Tiefe für mich. Zudem fand ich immer, dass „devot sein“ nicht zu mir passt. Ich bin nicht „unterwürfig“. Ich suche auch keinen Schutz und ich kann meine Entscheidungen auch sehr gut allein treffen. Ich suche niemanden, der mir mein Leben aus der Hand nimmt, das wäre mir total zuwider. Ich musste mich erst damit auseinandersetzen und für mich akzeptieren, dass Devotion keine Schwäche bedeutet. Das hat lange gedauert.

    Ja, was bedeutet Devotion für mich? Eine ganz schwere Frage. Ich bezweifle, dass die Wikipedia Definition für mich zutrifft. Auch heute noch bedeutet es für mich wirklich Überwindung, Kontrolle abzugeben und mich meinem Partner sozusagen anzuvertrauen, mich ihm zu „ergeben“, ihm zu „unterwerfen“. Wenn mir jemand aber so viel bedeutet, dass ich so viel Nähe zulasse, mich derart öffne, dann ist es für mich unglaublich erotisierend, meinen Partner zufrieden zu stellen. Seine Erregung steigert meine ins Unendliche. Seine Wünsche sind mir wichtiger als meine. Ihn lächeln zu sehen, so dass er stolz auf mich ist, ist für mich wie eine Droge und beschert mir unglaublich intensive Gefühle. Ist das wirklich Selbstzweck? Ich denke nicht…

    Ich weiß nicht, warum ich so ticke und ich habe auch aufgegeben, zu versuchen, es zu verstehen. Heute akzeptiere ich mich einfach so, wie ich bin. Ich muss nicht jedem gefallen, das ist nicht mein Ziel. Wenn ich Glück habe, finde ich jemanden, der es mit mir aufnimmt, wenn nicht, auch okay. Erzwingen kann ich eh nichts, also warte ich ab, was das Leben noch an Überraschungen für mich bereit hält. Und ich versichere dir, wenn ich etwas in mir habe, dann ist es dieser ungestillte Hunger nach Leben. Die Ziele, an die ich glaube, verfolge ich mit Leidenschaft und Ehrgeiz… 😉

    Ich weiß nicht, ob du dir meine Antwort so vorgestellt hast. Es ist die einzige, die ich dir geben kann.

    Ich habe fertig…

    Liebe Grüße aus Hamburg.

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