Es ist schlichtweg….

einfach nur zum KOTZEN!!

In was für einer Welt leben wir inzwischen???????

Ein etwa fünfzigjähriger Mann war am vergangenen Freitag auf dem Bürgersteig einer gut frequentierten Einkaufsmeile im britischen Peterborough kollabiert. Ganze zwei Stunden dauerte es, bis einer der Passanten endlich den Notarzt rief. Für den Sterbenden kam jedoch jede Hilfe zu spät. Diesen Artikel weiter lesen
Der beherzte Helfer berichtet der englischen Tageszeitung „The Daily Mail“, er sei noch immer geschockt von der Untätigkeit seiner Mitmenschen. „Selbst als ich mich um ihn kümmerte, hörte ich von den Vorbeigehenden: ‚Lass ihn liegen, der ist doch betrunken'“, berichtet Tony Poll. „Keiner kümmerte sich. Dabei hätte ein einziger Anruf das Leben des Mannes retten können. Meine Gedanken gehen an die Angehörigen des Opfers mangelnder Hilfsbereitschaft“, so Poll weiter.

Dabei hatten die mit extremer Verzögerung eintreffenden Rettungskräfte ihr Möglichstes versucht, das Leben des Mannes zu retten. Zu spät. Stadträtin Marion Todd zeigte sich über den schrecklichen Vorfall zwar schockiert, aber nicht verwundert: „Diese Geschichte zeigt einmal mehr, in was für einer Gesellschaft wir leben. Die Leute scheinen alles um sich herum zu ignorieren. Die meisten Menschen besitzen doch ein Handy. Ein einziger Anruf kann Leben retten.“

Und jetzt soll mir keiner kommen mit „Das war doch gar nicht bei uns sondern in England“!!!!

Das ist bei uns genauso möglich und auch schon passiert!!!

Und solche Leute bezeichnen sich als MENSCHEN, bestimmt auch noch als vorbildlich und sozial!!!!!!!

Ich nenne sowas ASOZIAL und es greift immer mehr um sich!!

Ich könnte hier noch einige Beispiele bringen, aber ich möchte mir den Tag nicht noch mehr versauen!!

Die Tage in denen ich mich schäme zur Spezies Mensch zu gehören werden immer häufiger!!

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22 Gedanken zu „Es ist schlichtweg….

  1. Ja… du hast sicher RECHT.. ein schockierendes Erlebniss, welches sich sehr oft, und immerwieder WIEDERholt… und zeigt, das WIR alle (und dabei schliesse ich mich nicht aus) einfach schon so abgestunft sind, das wir nicht mehr hinsehen wollen…

    Hier (in deinem Bericht) stirbt ein Mensch… in einer anderen Geschichte, wird eine Junge frau am helligen TAGE in einer vollbesetzten U-bahn in Paris vergewaltigt..

    und und und…

    Ich selbst… habe mich schon in âhnlichen Situationen befunden… 😦

    ABER … wer wirft den ersten STein…

    wûrden wir den anderst reagieren..??

    wir sollten uns das mal ganz ehrlich fragen… bevor wir anklagen…

    Zu sehr sind bestimmte Szenen schon alltâglich…

    Menschen die sich auf offener Strasse streiten (und schlagen)..
    Betrunkende… und obdachlose… die wir schon fast nicht mehr sehen…

    …es gibt so vieles.. (zu viel) davon… – und so ziehen wir (ALLE) uns in unsere Wohnzimmer zurück… schauen die Welt über unsere Flachbildschirme an… und tuhn so… als ob wir noch leben (indem wir mit unserer WII sport treiben)…

    STellen wir UNS einfach mal in FRAGE… und fragen uns, ob wir anderst sein wollen (oder können..)

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  2. du hast soooo Recht…

    Es fängt im Kleinen an…hast du dich schon mal gefragt wo die Worte DANKE und BITTE geblieben sind?

    Wer diese Worte nicht mehr kennt oder gebraucht, da kannste darauf an, der greift auch nicht ein, wenn er solche Szenen sieht.

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    • Normal ist es ja inzwischen meist so, das einem die Tür auf die Nase knallt wenn man hinter jemandem hindurchgeht.

      Letztens am Bahnhof, hat einer aus den Augenwinkeln noch mitbekommen, das ich hinter ihm bin und die Tür festgehalten.
      Ich hab mich bedankt und er drehte sich ganz erschrocken um „Was haben sie gesagt?“.
      „Na ich hab mich bedankt, das Sie mir die Tür aufgehalten haben, macht man das nicht so?“

      Er ist ganz verdattert weggegangen.

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  3. Ich hab es auch in gelesen und war bestürzt.
    Die Leute sind gleichgültig geworden und jeder kümmert sich um seine Belange.

    Die Welt wird härter und grausamer und das Mitleid, das man uns als Kindern noch nahgebracht hat, ist heute nicht mehr an der Tagesordnung. Schau doch, was täglich passiert? Die Menschen stumpfen ab und was am schlimmsten ist… die Kinder werden schon früh mit Gewalt konfrontiert und auf eine Ellenbogengesellschaft vorbereitet. An Schulen wird untereinander geprügelt, bedroht und erpresst, und die Lehrer stehen diesem Treiben machtlos gegenüber.

    Es ist traurig, dass sich alles so zum schlechten wandelt.

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  4. Schlimm was mir mal eine Mutter erzählt hat: ihr Sohn ist Epileptiker und ihm ist bei einem Anfall ähnliches passiert – nur das er dabei nicht gestorben ist. Die Leute haben ihn als Besoffenen beschimpft und ihn einfach liegen lassen.
    Zivilcourage ist heute wirklich selten geworden. Zwar finde ich das nicht das in den kleinen alltäglichen Dingen aber sicher in Situationen die Mut erfordern auch mit negativen Reaktionen konfrontiert zu werden.

    Im letzten Jahr habe ich mir fast Prügel zugezogen weil ich eine Mutter aufgefordert habe sich bei ihrem 3jährigen Kind zu entschuldigen. Der Kleine hatte seine Chipstüte fallen lassen und von der eigenen Mutter dafür aus vollem Lauf einen Tritt in den kleinen Popo bekommen.

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    • Auch ich habe manchmal Angst, davor etwas falsches zu unternehmen (epileptischer Anfall) oder selbst nicht ohne Blessuren davon zu kommen.

      Doch es hindert mich Gott sei Dank nie daran etwas zu unternehmen.

      Ich will mich einfach nicht in die Reihen der Egomanen und Oberflächlichen eingliedern.

      Schwächeren oder hilfebedürftigen zu helfen sollte selbstverständlich sein.

      Ich möchte so behandelt werden, wie ich andere behandel.
      Wenn jeder sich diese Devise aneignen würde, wäre es angenehmer zu leben. 😉

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