Rezept für Coq au Vin und Semmelknödel

Da ich langsam den Überblick verliere, wer nun alles das Rezept wollte, kommt es einfach hier rein und jeder kann es sich kopieren der mag.

Eigentlich war es ja das zweite Rezept das ich ausprobierte, da es aber noch genialer schmeckt als das erste, wird es zum Favoriten erklärt. 😉

Zutaten für 4-6 Personen:

2 EL Mehl, Salz, Pfeffer, 1 küchenfertige Poularde ca 1,6kg in 8 Stücken,
85g Butter, 2EL Olivenöl,125g Speckwürfel, 12 Schalotten, 4EL Weinbrand, 2 große Knobizehen, 1 Bouquet garni*, 1 EL Tomatenmark, 1 TL Zucker, 1 Flasche trockener Rotwein, 12 kleine Champignons

Beurre manie: 15g weiche Butter, 15g Mehl

Semmelknödel: 500g harte Semmeln, 5 Eier, lauwarme Milch (nach Bedarf), Salz, Pfeffer

Zubereitung:
(in Klammern ein paar persönliche Tipps)

Das Mehl mit Salz und Pfeffer mischen und die Hähnchenteile darin wenden, überschüssiges Mehl abklopfen.
(geht am besten mit einem Gefrierbeutel, spart man sich viel Sauerei)

55g Butter mit 1 EL Öl zerlassen und den Speck darin 1 min anbraten, rausnehmen und beiseite stellen.
(am besten mit einem Schaumlöffel um das Fett gut abtropfen zu lassen, ich habe den Bräter mit dem Wein immer schon auf kleiner Stufe daneben stehen, um alle folgenden Zutaten einfach reinzukippen um nicht 100 Teller beiseite zu stellen)

Nun die Schalotten sautieren bis sie goldbraun sind.
(da entscheidet jeder selber wie er sie schneidet, ich viertel sie immer)

(In der Zwischenzeit den Wein mit geschnittenen Knoblauch, Bouqet garni, Tomatenmark, Zucker, Speck und Schalotten aufkochen)

Die Hähnchenteile portionsweise von jeder Seite ca 3-5min anbraten, während dessen den Weinbrand erhitzen, wenn alle fertig sind, die Pfanne vom Herd nehmen, Weinbrand anzünden und übers Fleisch giessen, sobald die Flammen ausgegangen sind, alles in den Bräter und den bei ca 160° 45 min zugedeckt in den Ofen.
(mir persönlich ist 1 Flasche Wein immer viel zu wenig Sosse, also wurden es bei uns 4, wobei man dann anteilsmäßig auch den Speck, die Schalotten, den Knoblauch, die Champignons (bei denen ich die Braunen bevorzuge da mehr Geschmack) und die Mehlbutter erhöhen muss und bevor jemand erschrickt weil ich 4 Flaschen nehme, die Flüssigkeit reduziert sich ja beim kochen, also solche unmengen sind es dann fertig gar nicht. Beim Wein empfiehlt sich auch eine Mischung aus billigem französischen Landweins und einem Bordeaux, schmeckt genauso lecker ist aber nicht so teuer wie eine reine Bordeaux-Sosse, zumindest bei unseren Mengen)

Kurz vor Ende der vorläufigen Garzeit die Champignons, geviertelt, anbraten und die Mehlbutter zubereiten (mit einer Gabel einfach gut vermischen bis eine Paste entsteht)

Die Hähnchenteile aus der Sosse entfernen, das Bouqet garni rausfischen und das auf dem Sud schwimmende Fett mit einem Löffel abschöpfen, Sud aufkochen und 3 min reduzieren. Dann die Mehlbutter portionsweise unter rühren in den kochenden Sud einarbeiten, immer erst dann die nächste Portion nehmen, wenn die vorherige ganz eingearbeitet ist.
Die Sosse so lange weiterkochen und verrühren, bis sie dickflüssig ist und glänzt, anschliessend gegebenfalls noch einmal nachwürzen.
Dann das Fleisch und die Pilze dazu und alles wieder ab in den Ofen. (dort kann er nun bleiben bis die Knödel fertig sind, da kann nichts mehr passieren, evtl Hitze auf 100° reduzieren)

Die Semmeln grob würfeln, die Eier nach und nach druntermischen, je nach Geschmack noch gebratene Speckwürfel und Schalotten mit unterkneten, die lauwarme Milch nach Bedarf zugiessen bis eine nicht zu feste Masse entsteht, Knödel formen und in siedendem Wasser 15min ziehen lassen (das hat bei mir mit schneiden, braten und zwei Fuhren Knödel ca nochmal eine Stunde gedauert, darunter sollte das Coq au Vin nicht im Ofen bleiben wenn das Fleisch vom Knochen fallen soll)

*Bouqet garni : kleiner Bund frischer Kräuter die nach dem kochen entfernt werden, bestehend aus einem Thymianzweig, zwei Zweige glatte Petersilie und ein Lorbeerblatt
(man kann aber genauso gut mit gerebeltem Thymian, gefriergetrockneter Petersilie und Lorbeerblatt arbeiten ohne ausser dem Lorbeer wieder was rauszufischen)

So, wir werden nun ein zweites mal in diesem Mahl schwelgen und morgen gibt es dann die restliche Sosse mit Pommes. 😉
Ich steh dazu, ich liebe Pommes mit Bratensosse!;D

Viel Spass beim nachkochen und bei Fragen einfach anklopfen.
(wobei der Kochmarathon gestern mich wieder daran erinnert hat, das sich der ganze Aufwand wirklich nur für mehrere Personen oder 3 Tage das selbe essen lohnt:)) )

Guten Hunger!

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Das hab ich nun davon, das ich der Kanone die Zähne lang machen wollte!

Seit Tagen mach ich der lieben Verbalkanone schon die Zähne lang indem ich ihr von Coq au Vin vorschwärme. ;D

Was ist das Ende vom Lied?

Meine eigenen sind genauso lang geworden!:))

Und so werd ich später auf den Markt tigern, mir die passenden Zutaten holen und den nachmittag in der Küche verbringen. :yes:

Früher hab ich Coq au Vin immer nur im Restaurant gegessen, irgendwie war ich der Meinung, es sei schwierig sowas leckeres selber hinzubekommen.|-|

coq_au_vin

Hab mich deswegen auch nie nach einem Rezept umgesehen *kopfschüttel.

Irgendwann ist mir mal durch Zufall eins in die Hände gekommen und siehe da, so kompliziert und schwer ist das gar nicht! :yes:

050109-coq_au_vin

Es ist einfach nur etwas aufwendiger, da man wirklich alle Zutaten vorab einzeln anbrät, bevor sie dann mit dem Wein in den Bräter kommen und im Ofen vor sich hinschmoren.

endlich essen

Man sollte dieses leckere Essen auch damit würdigen, das man wirklich alles selber macht und nicht auf irgendwelche Fertigprodukte z.B. für die Sosse zurückgreift.

Der Genuss den ihr später auf der Zunge habt, ist die Arbeit allemal wert!

coqauvin_lacasserole

Wem jetzt genauso das Wasser im Mund zusammenläuft wie mir beim Schreiben hier, kann das Rezept gerne haben. ;D

Genießt euer Wochenende und ich wünsche euch mehr als nur einen Grund für ein Lächeln.

Also eigentlich…..

mag ich ja kein Grün.

Also außer an Pflanzen.

Aber ich LIEBE Wasabi!

Kann das Zeug sogar löffeln, was Zusehern immer das Wasser in die Augen treibt und sie überlegen lässt, die Männer mit den hab-dich-lieb-Jacken anzurufen.:))

Gestern habe ich ein neues Laster entdeckt! ;D

Ich stelle vor:

Wasabi Chips!

Wasabi Chips

Die sind in echt noch viiiiiiiiiiel grüner als auf dem Bild!
Und tierisch lecker mit der Schärfe des Wasabi.
Finde ich zumindest, mein Süsser konnte gar nicht schnell genug nachspülen um den Geschmack loszuwerden. :))

Bei den Dingern gibt es keinen Mittelweg, man kann sie nur lieben – oder hassen. 😉

Solltet ihr mal welche in die Finger bekommen und ihr könnt die Farbe ignorieren (sie irritiert das Hirn bei Chips genauso wie bei grünem Ketchup) dann probiert sie einfach mal.

Wenn die eine Hand nicht weiss was die andere tut oder auch…

….so pusht man die Gesundheitskosten!

Vor ein paar Wochen hat mir meine Krankenkasse nach Rücksprache mit dem medizinischen Dienst eine Reha ans Herz gelegt.

Da ich denke das mir die durchaus was bringen könnte, hab ich also mit meinen Ärzten Rücksprache gehalten und dann den Antrag gestellt.

Soweit alles gut.

Am Wochenende hab ich ein Schreiben mit Termin vom medizinischen Dienst im Briefkasten.
Erst dachte ich ja das hängt mit der Reha zusammen.
Bis ich dann genauer nachgelesen habe.
Die wollen feststellen, ob meine Krankschreibung überhaupt noch begründet ist.:crazy:

Wenn da Zweifel bestehen würden, würden sie ja wohl keine Reha befürworten!|-|

Also vollkommen widersinnig, das nun für diesen Termin Geld verplempert wird!

Typisch für unsere Systeme, egal ob Gesundheit oder sonst etwas.
Solange die Kommunikation bei denen intern nicht stimmt, werden die Kosten immer weiter steigen.:roll:

Bananenrepuplik Deutschland

Das Leid mit den Büchern

Ich liebe Bücher!

Ohne leben zu müssen wäre für mich kein Leben.:no:

Meine Regale quellen über und meine Lesekarte für die Zentralbibliothek nehm ich öfter in die Hand als meine Ec-Karte.

Flöhmärkte werden nur mit großem Rucksack besucht und Ebay oder Booklooker sind auch ziemliche Ausgabe-Quellen.

Was mich allerdings immer wahnsinnig macht ist, wenn ich z.B. einen Mehrteiler erwische (nicht immer ist das gleich ersichtlich), der mir wirklich gut gefällt und dann an die anderen Teile nicht drankomme.

Letztens ist mir das mit einem Buch passiert, dessen Nachfolger es im Handel nicht mehr zu kaufen gibt *grummel.
Die Suche bei Ebay war erfolglos, bei Booklooker wurde ich zwar dann fündig, allerdings zu einm Preis, den ich für ein gebrauchtes Buch normal nicht einsehen würde.
Hab trotzdem in den sauren Apfel gebissen und das lesen sehr genossen.
Inzwischen weiss ich aber auch, das es davon noch mindestens drei weitere Teile gibt, neun sind insgesamt geplant, aber anscheinend haben die deutschen Verlage kein Interesse daran sie aufzulegen!
Ich könnte im Dreieck springen!
Ich werde wohl mein Englisch auffrischen müssen, wobei die Bücher schon auf deutsch nicht ’nur einfach so‘ gelesen werden können *grummel.

Ebenfalls ärgerlich finde ich es, wenn in der Bücherei ein Mehrteiler über 16 Bände ohne die ersten beiden im Bestand ist.
Klar müssen Bücher auch mal ausrangiert werden, geht ja nicht jeder Ausleiher wirklich pfleglich damit um.
Aber wenn das Bücher sind, die zu einer Reihe gehören, dann bestell ich sie doch nach solange ich noch kann!
Inzwischen sind die nämlich im Handel auch nicht mehr zu kriegen, Chance verpasst.
Büchereien dürfen wohl auch nicht bei Ebay kaufen.

Klar könnte ich mir die auch bei Ebay holen, aber wenn sie mir tatsächlich gefallen, reicht es mir nicht die anderen Bände dann nur auszuleihen, dann will ich die anderen auch haben.
Wenn ich mir von vornherein die Bücher nur ausgeliehen habe, ist das mit dem haben wollen nicht so ein Problem.

Wie bei allem im Leben liegt auch bei Büchern Freud und Leid nah beieinander. 😉

Wenn ich das so vorgehabt hätte….

….hätte ich es bestimmt nicht hinbekommen.

Ich bin ja beim einkaufen immer sehr neugierig.
Muss, so weit es geht natürlich, an allem schnuppern.

Als wir letztens mal wieder unterwegs waren, waren so Doppelpacks Duschgel im Angebot.
Sowas kauft man natürlich auch nicht, ohne vorher dran zu schnuppern.
Und schnuppern zu lassen, denn er muss mich ja auch riechen können.

Bei Duschgel hilft es dabei, ein bisschen Luft zu pumpen damit der Duft zu riechen ist.

Bei mir hat das noch ohne Probleme geklappt.

Als ich Markus das Gel unter die Nase hielt und pumpte, schoss ein Tropfen des orangefarbenen Gels direkt auf seine Nasenspitze.:>>

Sein ungläubig-erstauntes Gesicht in Kombination mit dem, langsam der Schwerkraft nachgebendem, Tropfen war einfach genial.

Sprich mich hat es zerrissen vor Lachen!
Und zwar so, das es a) der ganze Laden hörte und b) ich nicht fähig war in meiner Tasche nach einem Tempo zu suchen.
Was die Angelegenheit nicht wirklich verkürzt hat *prust.

Und der weitere Einkauf war auch sehr lustig, ich konnte ihn nämlich nicht mehr ansehen ohne zu platzen.
Das hat sogar noch Stunden danach funktioniert.

Gut das mein Süsser Humor hat. ;D

Ok, schnuppern wird er wohl so schnell an nichts mehr das ich in der Hand habe.

Aber wie gesagt, wenn ich es mit Absicht hätte machen wollen, hätte es eh nicht geklappt.

Man sollte sich also nie sicher fühlen wenn ich ganz unschuldig unterwegs bin. :))

Euch allen einen entspannten Sonntag, genießt das Leben!

Last but not least – Leben und leben lassen

Warum mag ich das Internet?

Ich liebe die vielen unterschiedlichen Facetten, die es hier zu finden gibt.
Neue Eindrücke, die es zu entdecken gilt.
Unterschiedliche Sichtweisen, um mal etwas auch von einer anderen Seite zu betrachten.
Andere Meinungen kennenzulernen.

Ist das nicht das schönste an Menschen überhaupt, das wir nicht alle gleich sind?!

Ich finde es schön, stundenlang einfach nur rumzustöbern.

Da sind die, die einfach nur ihren Spass haben wollen.
Um abzuschalten z.B, oder um bestimmt Sachen/Umstände mal zu vergessen.
Da entdeckt man satirische Talente, die sich hinter keinem bekannten Comydian verstecken müssen.
Manche albern einfach nur rum.
Man kann immer was zu lachen finden.
Und wenn der Humor mal nicht passt, geht man halt woanders lesen.

Dann gibt es die, die ihre selbstgeschriebenen Texte einstellen.
Ich habe schon tolle Sachen hier gelesen.
Gedichte, Geschichten oder auch ganze Romane.
Die vielen unterschiedlichen Arten mit Worten umzugehen, immer wieder faszinierend!
Auch wenn einem ja nicht alles liegen muss.

Manche nutzen es auch dazu, ihre Geanken zu ordnen.
Die schreiben nicht für andere, sondern für sich.
Da sind Kommentare eher dazu da, auch mal aus einem festgefahrenen Gedankenkarusell rauszukommen.
Wer kennt das nicht,wenn man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht?!
Wenn man mit dem Thema was anfangen kann, bringt man sich ins Spiel.
Wenn nicht, dann eben nicht.

Wie oft habe ich schon meinen Speiseplan umgeschmissen, weil ich irgendwo ein leckeres Rezept entdeckt habe das ich noch nicht kannte.
Oder mich dazu gebracht, Dinge zu probieren, die ich mir bis dahin gar nicht vorstellen konnte.
Nur weil jemand es so lecker beschreibt, das mir das Wasser im Mund zusammen läuft beim lesen.
Ok, manche Sachen MUSS ich nicht probieren, auch das kommt vor.
Aber es zwingt mich ja schliesslich keiner dazu.

Wie oft findet man hier auch den Beweis, das wir gar nicht so Politikverdrossen sind, wie es in den Medien immer heißt.
Menschen die sich nicht nur an dem vorgekauten Einheitsbrei orientieren, sondern sich selber eine Meinung zu Themen bilden.
Unmengen an Stunden recherchieren, um an Hintergründe zu kommen, die uns oft genug von offizieller Seite verschwiegen werden.
Man muss nicht alles glauben, was man so findet.
Aber man wird auch nicht daran gehindert sich eine eigene Meinung zu bilden, nicht mit allem konform sein zu müssen und sich damit auseinander zu setzen.
Klar gibt es da auch welche, die sich keine eigene Meinung bilden sondern nur das öffentlich vorgekaute nachplappern.
Die wird es immer geben, ist ja auch einfacher.
Aber bin ich gezwungen sowas zu lesen?!

Und dann noch die vielen, vielen, vielen, die einfach nur über das Leben schreiben.
Über kleine Freuden des Alltags.
Die einen daran erinnern, wieviel Glück ein Augenblick enthalten kann.
Wie schön es ist, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.
Die solche Momente oder Anblicke in vielen tollen Bildern und Gedanken festhalten.
Einen daran erinnern auch mal innezuhalten.

So viele unterschiedliche Aspekte und doch nur ein Bruchteil von dem was man hier entdecken kann.

Womit man sich auseinander setzen kann.

Doch dabei sollte man sich immer dran erinnern, das wir nicht alle einer Meinung sein können.
Nicht alle das gleiche mögen müssen.
Über unterschiedliche Meinungen diskutieren sich in einem vernünftigen Rahmen abspielen sollte.
Und wenn man mit etwas gar nichts anfangen kann, dann klickt man einfach weg, wir sind hier nicht im realen Leben, hier wird man nicht durch Job oder Umfeld dazu gezwungen, sich etwas anzutun, was man nicht haben kann und will.

Ich habe Menschen in meiner Liste, die wiederum bei sich Leute haben, die mir gelinde gesagt nicht sympathisch sind, oder mit denen ich einfach nichts anfangen kann.
Ich traue aber meinen Freunden durchaus zu, das sie wissen, warum sie die auf ihren Listen haben.
Wahrscheinlich kennen sie Seiten an ihnen, die mir durch mein anderes Denken verschlossen bleiben.
Aber keiner von ihnen nötigt mich dazu, irgendwas zu lesen.

Also einfach Leben und leben lassen.
Keiner zwingt einen hier zu irgendetwas.

Dieser und die letzten beiden Blöge fallen unter Absatz drei. 😉

Geniess euer Wochenende, wie auch immer IHR es wollt, denn nur das ist wirklich wichtig!

Wie geht ihr mit Fehlern anderer um oder…

….meine Mama hat immer gesagt:

Was Du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu!

Genauso wie:

Nichts ist so schlimm das man nicht darüber (normal) reden kann.

Sie hat mir auch beigebracht, vorgekaute Meinungen immer zu hinterfragen und mir selbst eine Meinung zu bilden.

Ok, sie hat noch viel mehr gesagt aber das soll ja kein Blog über meine Mama werden. 😉

Aber diese drei Sachen sind mir die wichtigsten und nachdem was hier die letzten Tage so los war, beschäftige ich mich gerade sehr viel damit.

Eigentlich sollte mir das ja alles am A**** vorbei gehen, ist ja nur Internet, kenn die Leute ja nicht mal.

Leider kann ich das im Moment nicht (einige wissen warum).

Menschen machen Fehler.
Das ist einfach so und wird sich nie ändern.

Man kann darüber hinwegsehen, weil es einem egal ist.
Man kann denjenigen drauf aufmerksam machen, weil er einem nicht egal ist.
Und man kann ihn deswegen beleidigen, weil einem jeder andere ausser man selbst egal ist.

Mit den ersten beiden komm ich klar und handhabe es auch so.

Variante drei finde ich primitiv.
Egal was man zu sagen hat, man sollte nicht unter die Gürtellinie gehen.

Wobei sich da bei mir auch wieder das hinterfragen einstellt.
Warum tut derjenige sowas?

Kann sein, das ihm selbst/oder jemandem der ihm wichtig ist, mal was schlimmes passierte, woran er erinnert wurde.
Wenn man sowas nicht verarbeitet hat, kann man schon mal seine gute Erziehung vergessen.
(sollte dann aber mal über den Besuch eines Therapeuten nachdenken)

Kann auch einfach nur sein, das derjenige nie gelernt hat wie man so etwas händelt.
Geht der dann mit seinen Kindern (wenn er denn welche hat) genauso um?

Oder – die übelste Möglichkeit – er hat einfach Spass daran andere Menschen zu beleidigen.
Vielleicht fühlt er sich dann besser?

Das Internet macht es den Menschen sehr leicht, ihren Frust an anderen abzulassen.
Man hat ja den Menschen nicht direkt gegenüber sitzen, kann ihm dabei nicht in die Augen sehen.
Also muss man sich auch keine Gedanken machen, was man damit anrichtet.

Ziemlich schäbig, finde ich.

Auch im Netz sollte man sich immer bewusst sein, das ein Mensch auf der anderen Seite sitzt!

Wobei wir wieder bei der Einleitung und meiner Mama sind. 😉

Ich bin bestimmt keine Heilige, mache genauso Fehler wie jeder andere auch.
Aber fast immer schaffe ich es, mich an diese Regeln zu halten.

Wie geht ihr mit sowas um?
Würde mich wirklich interessieren.

Fremdenfeindlichkeit

Nachtrag: Ich meine nicht explizit Ausländerfeindlichkeit, sondern den Ursprung davon.
Die Angst und Reaktion auf alles was nicht der Norm entspricht, Fremd ist und dann so wie unten aufgeführt gehandhabt wird.

Fremdenfeindlichkeit, bezeichnet eine ablehnende, ausgrenzende oder feindliche Haltung gegenüber Personen oder Gruppen, die als andersartig gesehen werden.

Sozialpsychologisch gesehen wird mit der Feindseligkeit gegenüber ‚Fremden‘ ein negativ bezeichnetes Fremdbild geschaffen, um ein überlegenes Selbstbild zu erzeugen. Ein solches Verhalten wird sozial gelernt und kann somit verändert und abgelegt werden. An den Prozessen der Konstruktion von Bildern über vermeintlich „Fremde“ oder „Andere“ sind wissenschaftliche, mediale, politische und andere Akteure der Gesellschaft beteiligt.

Meist wird so eine Fremdenfeindlichkeit durch Unwissenheit, mangelnde Toleranz und Respekt erst richtig geschürt.

Der Fremdenfeindliche hat kein Interesse an Hintergründen, fragt nicht nach wie etwas wirklich ist, sondern richtet sich nur nach verallgemeinernden, nicht fundierten Aussagen anderer.

Oft werden diesen ‚fremden‘ Gruppen oder Personen Dinge angedichtet, die im eigenen Milieu des Fremdenfeindlichen im verborgenen blühen.
Doch sowas will er nicht ’sehen‘ und sucht daher für seine Ängste einen Sündenbock.

Häufig hält sich der Fremdenfeindliche für ein aufrechtes Mitglied der Gesellschaft, der immer weiss was richtig und falsch ist.
Alles was nicht SEINER Norm entspricht wird verteufelt und bekämpft.
Wobei die Mittel dabei nicht aussagefähige Argumente (die ja nicht vorhanden), sondern bevorzugt Beleidigungen und Schmähungen sind, bis hin zur körperlichen und psychischen Gewalt.

In der Geschichte gibt es viele Beispiele, wie so etwas in Grausamkeiten ausarten kann.
Ungenannt bleiben die unzähligen Repressalien, die die sogenannten ‚Gut-Menschen‘ ihren Mitmenschen zukommen lassen.
Und sich dabei auch noch auf die Schulter klopfen, weil sie es DENEN mal wieder gezeigt haben!

Ganz ehrlich?
Ich finde diese Scheinheiligkeit und Selbstbeweihräucherung schlichtweg zum kotzen!

(Selbstbeweihräucherung = Die Selbstbeweihräucherung sollte in der Öffentlichkeit durchgeführt werden, um in den vollen Genuss der selbstwertfördernden Auswirkungen zu kommen. Nach einer erfolgreich durchgeführten Selbstbeweihräucherung wird der Anwender ein euphorisches Gefühl verspüren, das es ihm ermöglicht, seine selektive Wahrnehmung bzgl. der Auswirkungen seines Handelns gezielt zu steuern. Negative Konsequenzen, Kollateralschäden oder die Irrelevanz des eigenen Wirkens verschwinden aus dem Wahrnehmungsbereich des Selbstbeweihräucherten, er fühlt sich stark und unangreifbar, seine Brust schwillt um das Doppelte an und jegliche Anfeindungen prallen wirkungslos an ihm ab.)

Angewichst….

…oder warum fettarme Milch manchmal doch besser ist.

Erst mal vorweg, ich mag keine Supermarkt-Milch!
Ich finde die einfach nur – eklig! |-|

Daher kauf ich meine Milch auf dem Markt.
Schön in Glasflaschen und wenn man die in den Kühlschrank legt, sieht man nach einiger Zeit wie sich der darin enthaltene – echte! – Rahm absetzt.

D.h. allerdings auch, das man sie schütteln muss bevor man sie verwendet.

Heute morgen also schön lecker Käffchen mit Milch getrunken. :yes:

Danach wollt ich noch etwas mit der Milch kochen.

Ich also schön ausgeholt und geschüttelt.

Und sah auf einmal aus wie nach einer Orgie mit drei Männern die mich angemeiert haben! 88|

Ich dumme Kuh hab vergessen die Flasche vernünftig zuzuschrauben. 88|

Der Rahm tropfte vom – bekleideten – Busen und sonstigen Körperteilen.:crazy:

Von meiner Küche ganz zu schweigen *grummel.

Mit fettarmer Milch wäre das nicht passiert!