Last but not least – Leben und leben lassen

Warum mag ich das Internet?

Ich liebe die vielen unterschiedlichen Facetten, die es hier zu finden gibt.
Neue Eindrücke, die es zu entdecken gilt.
Unterschiedliche Sichtweisen, um mal etwas auch von einer anderen Seite zu betrachten.
Andere Meinungen kennenzulernen.

Ist das nicht das schönste an Menschen überhaupt, das wir nicht alle gleich sind?!

Ich finde es schön, stundenlang einfach nur rumzustöbern.

Da sind die, die einfach nur ihren Spass haben wollen.
Um abzuschalten z.B, oder um bestimmt Sachen/Umstände mal zu vergessen.
Da entdeckt man satirische Talente, die sich hinter keinem bekannten Comydian verstecken müssen.
Manche albern einfach nur rum.
Man kann immer was zu lachen finden.
Und wenn der Humor mal nicht passt, geht man halt woanders lesen.

Dann gibt es die, die ihre selbstgeschriebenen Texte einstellen.
Ich habe schon tolle Sachen hier gelesen.
Gedichte, Geschichten oder auch ganze Romane.
Die vielen unterschiedlichen Arten mit Worten umzugehen, immer wieder faszinierend!
Auch wenn einem ja nicht alles liegen muss.

Manche nutzen es auch dazu, ihre Geanken zu ordnen.
Die schreiben nicht für andere, sondern für sich.
Da sind Kommentare eher dazu da, auch mal aus einem festgefahrenen Gedankenkarusell rauszukommen.
Wer kennt das nicht,wenn man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht?!
Wenn man mit dem Thema was anfangen kann, bringt man sich ins Spiel.
Wenn nicht, dann eben nicht.

Wie oft habe ich schon meinen Speiseplan umgeschmissen, weil ich irgendwo ein leckeres Rezept entdeckt habe das ich noch nicht kannte.
Oder mich dazu gebracht, Dinge zu probieren, die ich mir bis dahin gar nicht vorstellen konnte.
Nur weil jemand es so lecker beschreibt, das mir das Wasser im Mund zusammen läuft beim lesen.
Ok, manche Sachen MUSS ich nicht probieren, auch das kommt vor.
Aber es zwingt mich ja schliesslich keiner dazu.

Wie oft findet man hier auch den Beweis, das wir gar nicht so Politikverdrossen sind, wie es in den Medien immer heißt.
Menschen die sich nicht nur an dem vorgekauten Einheitsbrei orientieren, sondern sich selber eine Meinung zu Themen bilden.
Unmengen an Stunden recherchieren, um an Hintergründe zu kommen, die uns oft genug von offizieller Seite verschwiegen werden.
Man muss nicht alles glauben, was man so findet.
Aber man wird auch nicht daran gehindert sich eine eigene Meinung zu bilden, nicht mit allem konform sein zu müssen und sich damit auseinander zu setzen.
Klar gibt es da auch welche, die sich keine eigene Meinung bilden sondern nur das öffentlich vorgekaute nachplappern.
Die wird es immer geben, ist ja auch einfacher.
Aber bin ich gezwungen sowas zu lesen?!

Und dann noch die vielen, vielen, vielen, die einfach nur über das Leben schreiben.
Über kleine Freuden des Alltags.
Die einen daran erinnern, wieviel Glück ein Augenblick enthalten kann.
Wie schön es ist, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.
Die solche Momente oder Anblicke in vielen tollen Bildern und Gedanken festhalten.
Einen daran erinnern auch mal innezuhalten.

So viele unterschiedliche Aspekte und doch nur ein Bruchteil von dem was man hier entdecken kann.

Womit man sich auseinander setzen kann.

Doch dabei sollte man sich immer dran erinnern, das wir nicht alle einer Meinung sein können.
Nicht alle das gleiche mögen müssen.
Über unterschiedliche Meinungen diskutieren sich in einem vernünftigen Rahmen abspielen sollte.
Und wenn man mit etwas gar nichts anfangen kann, dann klickt man einfach weg, wir sind hier nicht im realen Leben, hier wird man nicht durch Job oder Umfeld dazu gezwungen, sich etwas anzutun, was man nicht haben kann und will.

Ich habe Menschen in meiner Liste, die wiederum bei sich Leute haben, die mir gelinde gesagt nicht sympathisch sind, oder mit denen ich einfach nichts anfangen kann.
Ich traue aber meinen Freunden durchaus zu, das sie wissen, warum sie die auf ihren Listen haben.
Wahrscheinlich kennen sie Seiten an ihnen, die mir durch mein anderes Denken verschlossen bleiben.
Aber keiner von ihnen nötigt mich dazu, irgendwas zu lesen.

Also einfach Leben und leben lassen.
Keiner zwingt einen hier zu irgendetwas.

Dieser und die letzten beiden Blöge fallen unter Absatz drei. 😉

Geniess euer Wochenende, wie auch immer IHR es wollt, denn nur das ist wirklich wichtig!

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29 Gedanken zu „Last but not least – Leben und leben lassen

  1. Meine Devise ist Leben und Leben lassen. Im Beruf fahre ich damit sehr gut, kann mich durchaus behaupten wenn es hart auf hart kommt, werde geschätzt und geachtet.
    Privat zieht sich da eine Schlinge zu. Haben andere Probleme kommen sie damit zu mir, wenn ich eines habe sind viele oft erstaunt, da ich aufgrund meiner Ratschläge sehr stark wirke. Natürlich, ich bin auch stark, habe einiges gemeistert woran ich andere nahezu zerbrechen sah. Nur möchte ich auch schwach sein dürfen ohne dass man mich gleich abstempelt und die starken Seiten vergisst.Passt das überhaupt zu deinen Beitrag grübel.Bloß nicht immer nachdenken.;)

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  2. GENAUSO SEHE ICH DAS AUCH ,LEBEN UND LEBEN LASSEN …..
    STIMMT DAS INET IST FACETTENREICH ,DURCH DIE ANONYMITÄT *was für ein wort koppkratz,WIRD ES LEIDER ALS HAUMICHDRAUFPORTAL GESEHEN ,VON SO MANCH EINEM ,DA GEHT DER RESPEKT UND TOLERANZ LEIDER FLÖTEN !!!!!!
    ICH SAGE AUCH IMMER IM REALEN LEBEN ……MICH MUSS NICHT JEDER LIEBEN !!
    EUCH AUCH EIN SCHÖNES WOCHENENDE FÜHL DICH GEDRÜCKT
    winke aus dem norden

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    • Wenn jeder mich lieben sollte, müsste ich ja im gegenzug auch jeden lieben.

      Gruselige Vorstellung.

      Respekt und Toleranz sollte aber immer gegeben sein.

      Ach ja, so ganz neben bei, ich liebe dich Schneggele!

      *drückerundwinkerzurück

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  3. Ich habe mich ja lange strikt geweigert mich hier anzumelden und nun bin ich schon fast 4 Jahre dabei – und ich sage dir was – es geht mir wie dir, ich möchte es nicht mehr missen, aus genau den von dir genannten Gründen.
    Es ist schlicht eine Offenbarung. Ich habe so viele wunderbare Menschen kennen gelernt, die mir sonst verborgen geblieben wären.
    Und die, die nicht so wunderbar sind, denen gehe ich eben einfach aus dem Weg, genau wie im „realen“ Leben auch 😉

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  4. Ein schöner und lesenswerter Eintrag 🙂

    „Klar gibt es da auch welche, die sich keine eigene Meinung bilden sondern nur das öffentlich vorgekaute nachplappern.
    Die wird es immer geben, ist ja auch einfacher.“

    Da stimme ich dir zu und es ist schade.

    Was FL´s und deren „Referenzen“ betrifft, so ist doch auch bekannt, dass viele einfach auch nur „sammeln“.

    Mich interessieren Menschen, die viel Eigenes zu sagen haben, neben den „Weisheiten“, die sie selbst gelernt haben und die es vielleicht wert sind, weitergeben zu werden 🙂

    Wünsch dir ein sehr schönes WE …

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    • Die Sammler und ihre unpersönlichen Einladungen *kopfschüttel.

      Auch da bevorzuge ich Qualität vor Quantität.
      (ok, in manchen Sachen bevorzuge ich wenn beides zusammentrifft 😉 )

      Selbst wenn jemand öfter bei mir kommentiert, heißt das noch lange nicht das ich ihn in die Liste nehme, da muss schon ‚mehr‘ vorhanden sein.
      Genauso wie ich lieber manche Blogs als Abo mitnehme, um festzustellen ob es denn wirklich passt, bevor ich anfrage.

      Und ohne persönlichen Text, außer es ist nur noch Formsache weil viel vorausging, geht selten was.
      Warum sollte ich mich mit jemandem abgeben, der nichts von mir weiss und sein Desinteresse deutlich zeigt?

      Und auch den Rest von dir kann ich 1:1 unterschreiben *läcchel.

      Dir auch ein schönes Wochenende…

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  5. Stimmt…..*Leben und leben lassen*…..meine Devise.
    Habe ich aber auch erst mit zunehmenden Alter gelernt.
    War ein Lernprozess, der aber noch nicht beendet ist….

    Das mit den FL ist so eine Sache *g*
    Ich hab da immer Hemmungen, jemanden gleich zu löschen. So lange ich nicht direkt angegriffen werde.
    Ich würde auch nie jemanden zwingen, dass er jemanden aus seiner Liste schmeißt, nur weil ich denjenigen nicht leiden kann.
    Mir selber ist das aber schon passiert. Ruckzuck war ich weg von der FL…..
    Dachte eigentlich, sie wären gute Freundinen von mir. Kannte sie sogar im realen Leben. Aber als ich mit der dritten im Bunde einen Streit hatte und ich gelöscht wurde, hatten die beiden anderen nichts bessere zu tun, als mich auch zu löschen…..
    Kannst dir vorstellen, wie weh das tut??
    Ich zog mich dann für ne Weile aus dem Internet zurück und traute fast niemandem mehr….

    Ja, das Internet bzw. solche Sozialnetzwerke, ist schon ne feine Sache.
    Man lernt die unterschiedlichsten Leute kennen, auch Leute, die man im realen Leben nie kennengelernt hätte, weil sie zu weit weg wohnen.
    Man macht schöne oder weniger schöne Bekanntschaften….

    Wie du geschrieben hast, stöberst du auch gerne in den verschiedenen Blogs.
    Manche schreiben wirklich nur für selber, denn sie bekommen nie Antworten. Was für mich persönlich frustierend wäre.
    Denn erstens liebe ich den Gedankenaustausch und zweitens braucht man auch mal ne andere Sichtweise….

    Nun ist es doch ein langer Kommentar geworden. Hab halt einfach drauf los geschrieben *g*

    Gglg, Julia

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    • Is doch schön wenn du einfach drauf losschreibst, zeigt mir das du dich hier wohlfühlst *lächel.

      Ich habe auch ein paar Abo’s hier, bei denen ich zwar oft lese aber noch nie kommentiert habe.
      Oder auch mal einen Kommentar hinterlassen habe, aber nie Antwort bekam.
      Manchmal sind mir die Texte einfach zu persönlich um als Wildfremder meinen Senf dazuzugeben.
      Und manchmal interessieren halt meine Kommentare anscheinend nicht.

      Und das mit den FL’s, wer bin ich das ich jemandem anderen vorschreibe mit wem er befreundet sein darf *kopfschüttel.
      Oder mir vorschreiben lasse wer auf meiner Liste sein darf und wer nicht *nochvielmehrkopfgeschüttel.
      Wenn jemand sowas verlangen würde, am besten noch mit Erpressung „wenn du nicht …dann….“, könnte er gar nicht so schnell guggen wie er fliegen würde!
      Allerdings wenn ich jemanden bei einer Lüge erwische, die andere verletzt oder schädigt, dann würde ich das demjenigen sagen.
      Was er dann draus macht ist aber wiederum seine Sache.
      Genauso wie es meine Sache ist, wie ich mit dem ertappten Lügner umgehe.
      Cliquenwirtschaft und -mobbing finde ich hier genauso primitiv wie im richtigen Leben.
      Sowas dient nur dazu menschen zu verletzen und sein eigenes nichtvorhandenes Selbstwertgefühl aufzupolieren.
      Großes Straussenei drüberkloppen und ab in die Tonne.

      Ich bin schon zu lange Rebellin und geh schon immer meine eigenen Wege.
      Macht das Leben zwar nicht einfacher, aber interessanter. 😉
      Dadurch habe ich das Motto eben sehr verinnerlicht.
      Fall zwar, trotz eigentlich guter Menschenkenntnis, auch immer mal wieder auf die Schnauze aber kann das auch ganz gut wieder abschütteln.

      Und nu is meine Antwort fast so lange wie dein Kommi.:))

      Liebe Grüße Jacky

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