Was zum Zähne lang machen ;)

Für alle, die mit klassischem Stollen mit dem ganzen Gedöns drin, nix anfangen können und auch keine Lust haben 6 Wochen im voraus zu backen, hab ich hier was.

Der BLITZ-NOUGAT-SPEKULATIUS-BAILEYS-STOLLEN!

Um 13 Uhr hab ich angefangen den Teig anzurühren, um 14:15 sah er schon so aus.
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Kein stundenlanges rumgeknete wie beim klassischen Stollen und ganz nebenbei bestimmt nur halb soviel Kalorien! :yes:

Nach ungeduldigem Rumgetrappel, bis er endlich abgekühlt war und angeschnitten werden konnte, sah er dann so aus:
BILD2973

Und beim draufstürzen dann so:
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Ich werde ihn zwar jetzt trotzdem noch einpacken und ein bisschen durchziehen lassen bis morgen, aber man kann ihn auch problemlos sofort anbieten. :yes:

Das ursprüngliche Rezept war mit Amaretini und Amaretto, da ich aber keine Flasche Amaretto kaufe nur weil ich 4 EL brauche, hab ich es einfach an meinen Geschmack angepasst und ich denke es lässt auch viel Spielraum für eigene Kreationen.

500g Mehl
100g gehackte Mandeln
125g Zucker
250g Magerquark
175g Margarine/ oder Butter
2 Eier
1TL Eiskaffee-Instant-Pulver (ich hab einfach keinen löslichen Muckefuck im Haus)
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
200g Schnittnougat (da mich Schokolade nicht stört und sie einem gerade nachgeschmissen werden, habe ich Edel-Nougat-Zapfen aus dem Discounter genommen, da wird es sogar noch günstiger)
150g Spekulatius (ursprünglich war die Hälfte angegeben, aber das war mir zur dünn für eine Füllung)
8-9EL Baileys

25g Margarine/Butter
Puderzucker

Backofen auf 175°C vorheizen.

Spekulatius etwas zerbröseln und mit Baileys vermengen.

Butter, Zucker, Quark, Vanillezucker, Kaffeepulver, Salz, Mandeln und Eier verrühren, das mit Backpulver vermischte Mehl draufsieben und durchkneten bis es ein glatter Teig ist (evtl noch kurz mit den Händen durchkneten)

Teig auf Backpapier zu einem etwa 40x40cm grossen Quadrat ausrollen. Danach die Spekulatiusmasse darauf verstreichen und das kleingeschnittene Nougat darauf verteilen. Alles leicht andrücken und den Teig wie einen Stollen einschlagen. Das klappt mit dem Backpapier ganz gut, einfach von der Seite anheben und in die Mitte einschlagen, abziehen und die anderen Seite erst einmal umschlagen und dann nochmal auf die andere Hälfte drauf, so das die Stollenform entsteht, leicht andrücken.

Stollen samt Backpapier auf ein Blech geben und fuer 40-45 Minuten backen.

Kurz vor Ende der Backzeit die Butter schmelzen und den Stollen sofort nach dem herausnehmen damit bestreichen und mit Puderzucker bestreuen.

Dann muss man ihn nur noch auskühlen lassen und kann darüber herfallen;)

Schmeckt echt superlecker!
Bin mal gespannt wie er dann morgen ist:>>

Nachtrag The day after:
Er schmeckt noch viiiiiiiiiiiiiiel besser wenn er durchgezogen ist, also besser doch am Vortag machen und in Alufolie packen.

Gutes Gelingen meine Lieben!

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64 Gedanken zu „Was zum Zähne lang machen ;)

      • Ja, ja, immer die Leute, die sagen: Das schmeckt man nicht. Oder: Das backt / kocht sich aus. Du, mir wird trotzdem immer schummrig davon, wenn Alk drin ist!
        Außerdem: Ich und backen? Zwei Welten treffen aufeinander! :>> Erst Mal habe ich keinen Ofen, zweitens LASSE ich lieber backen 😉

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        • Ok wenn es dir damit nicht gutgeht ist es was anderes.
          Ich würde nie sagen ‚das schmeckt man doch gar nicht‘, denn wenn ich mit Wein und Konsorten koche oder backe, dann will ich ja das man es schmeckt.
          Wenn ich das dann hier sage ist es eine Beschwerde:))

          Backen lassen sorgt immer für eine saubere Küche :))
          Wenn ich mir meine gerade so ansehe bist du definitv schlauer als ich;)

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          • Backen… da fällt mir ein, dass früher, als ich Kind war, die Oma, die bei uns mit im Haus wohnte, uns eine besondere Freude (und ich meine das nicht ironisch)mit einem Backwerk gemacht hat, das sie Berliner nannte. Es war ein Hefeteig,der im heißen Fett der Pfanne gebacken wurde und dann mit Puderzucker drüber warm gegessen wurde. Boah, war das lecker! Man musste sie auch frisch essen, denn am nächsten Tag waren sie hart wie Steine… (Magentechnisch hat es dabei nie Probleme gegeben.) Den ersten und größten Berliner und den letzten Rest des Teiges, den sie zu einem Kringel formte, gab sie immer mir, weil sie mich so mochte. 😉

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