Glücksmomente….

…. die vorher SO selbstverständlich waren.

Tag 5 nach der OP

Sie: Ob es wohl die Möglichkeit gibt, mir die Haare zu waschen?

Schwester: Wissen sie was, dies ist das letzte Zimmer für mich, wir machen das einfach jetzt.

Ok, sie würde bei keinem Frisör damit Geld verdienen, aber das Gefühl das sie mir dadurch geschenkt hat – wieder einen ‚frischen‘ Kopf zu haben – war unbezahlbar und nicht wirklich zu beschreiben.

Tag 7 nach der OP

Mein erstes Essen MIT Geschmack! Bruschetta von einem wirklich guten Italiener die eine Explosion meiner Geschmacksnerven auslösten und auch in der Erinnerung noch wahre Wasserfälle im Mund auslösen.

Tag 10 nach der OP

Das erste Mal auf der Seite liegen! Als Seitenschläferin dazu verdonnert zu sein, nur auf dem Rücken zu liegen, ist die Hölle. Immer wieder habe ich es mit der Seite versucht und schnell wieder aufgegeben. Als es dann endlich ging, wäre ich zwar nie im Leben alleine aus der Position wieder rausgekommen, aber es fühlte sich trotzdem SO verdammt gut an! (inzwischen komme ich schon alleine dahin und auch wieder raus)

Tag 12 nach der OP

Meine ERSTE Dusche! Noch dazu duschen MIT (Haare waschen)! Anfangs war ich etwas zögerlich wegen den Narben, aber das hat sich schnell gegeben. Auch das ich alleine unter der Dusche nicht weit komme stört nicht – eher im Gegenteil *grins.

Alles in allem gesehen – schadet es nicht – wenn einem die kleinen Freuden des Alltags mal wieder bewusst vor Augen geführt werden!

Genießt die kleinen Dinge des Lebens ihr Lieben und lasst es euch gut gehen!

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50 Gedanken zu „Glücksmomente….

  1. Allein die Tatsache, daß Du im Blog wieder was schreiben kannst, zeigt mir: Es geht aufwärts! (eine kurze Erfolgsmeldung haben wir ja bekommen nach der OP).
    Sei vorsichtig – Schrittchen für Schrittchen und nimm Dir nicht zuviel auf einmal vor.
    Gute Besserung weiterhin!

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    • Es wird von Tag zu Tag ein bisschen besser. Ich hab ja mehr an den körperlichen Dingen zu knabbern und mein Süsser muss das ‚andere‘ verdauen, aber ich hab das Gefühl auch das gelingt ihm (auch wenn er es nie ganz ‚weg‘ bekommen wird)

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      • Das geht betimmt nicht mehr ganz weg, aber die Angt, dich zu verlieren wird nachlassen und irgendwann wieder Alltag einkehren. Und ausnahmsweise hat das Wort „Alltag“ etwas poitiv-beruhigendes an sich!

        Geduld haben ihr müsst! :mrgreen:

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        • Nein, ganz geht das nicht mehr weg. Aber es wird in den Hintergrund treten und da hast du vollkommen Recht, Alltag kann auch was beruhigendes sein *lächel.

          Ich hab bei so vielen Dingen HIER gerufen, das ich die doofe Geduld doch glatt vergessen habe *grummel. 😉

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          • hihi, hat einem denn irgendwer vorher erklärt wozu diese blöde Geduld gut ist? Dann hätt ich nämlich eine Familienpackung genommen.

            Überhaupt ist Geduld, wenn überhaupt vorhanden, fast nur Männern vorbehalten.
            Die haben damals, als wir noch in Abrahams Wurschtkessel geschwommen sind festgestellt, dass sie viel zu wenig Geduld im Lager haben. Deswegen mussten sie was anderes auftreiben. Und so kam es, dass dann bei der Verteilung der Eigenschaften, die Männer die Geduld
            bekamen und bei den Frauen hieß es dann: „Und ihr kriegts die Regel!“

            Naja,zumindest wissen die Männer jetzt wozu sie die Geduld brauchen!

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            • Grins…. erzähl DAS mal einem Mann! *immernochbreitvormichhingrinse
              Die beste Erklärung die ich je dazu gelesen habe!

              Zumindest binich ja schon vernünftig geworden und lass manche Sachen eben oder frag tatsächlich, das jemand es mir macht.
              (Ok, wenn mein Süsser gleich nach Hause kommt würde er dir was GANZ ANDERES erzählen)

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  2. Das liest sich wirklich so schön und auch ich bin froh, dass es dir wieder besser geht. Dein Eintrag zeigt, dass man wirklich jeden Moment genießen sollte und nicht immer alles für selbstverständlich nehmen darf. Leider vergessen wir das so schnell im Alltag. Dabei würde es jedem von uns so verdammt gut tun, für einen Moment in sich zu gehen und einfach nur dankbar zu sein, für das, was man hat.
    Grüß mir ganz lieb deine bessere Hälfte, den vermisse ich irgendwie.
    Fühl dich gedrückt!

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    • Puh, da muss ich erst noch drüber nachdenken – ob ich mich darüber freue. 😉
      Spass beiseite, ich werde dir zumindest die Fragen schon beantworten, aber wann – das kann ich noch nicht sagen. Zur Zeit ist langes Läppi-sitzen noch nicht angesagt.
      *drückdich

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