Es ist…….

…eigentlich unverändert – aber trotz allem auch besser.

Er liegt zwar immer noch im Koma, ist aber im großen und ganzen recht stabil.

Insgesamt sieht es nicht mehr so schwarz aus wie zu Anfang. Viele klitzekleine Kleinigkeiten lassen Hoffnung zu. Auch wenn immer noch keiner sagen kann wie lange es dauern wird, also weiterhin von einem Tag auf den anderen leben.

Ich bin jeden Tag bei ihm so lange es geht und inzwischen bin ich mir ziemlich sicher das er das auch mitbekommt. Auch wenn er mir das nicht zeigen kann – tun es die ganzen Monitore. Egal wie hoch die Werte sind wenn ich komme, sobald ich anfange mit ihm zu reden gehen sie runter und er entspannt sich.

So kleine ‚Aufblitzer‘ gibt es inzwischen. Seit ca 5 Tagen macht er immer mal wieder kurz die Augen auf, allerdings ohne ‚wirklich‘ zu sehen. Vorgestern hatte ich 2 mal den Eindruck das er mich tatsächlich sieht, da war ich mir aber noch unsicher ob ich mir das nicht einfach nur wünsche. Gestern hatte ich aber nun wirklich den Eindrück das er bewußt meinen Blick gesucht hat. Ein paar Sekunden pures Glück!

Gott sei Dank kann ich mir den Luxus leisten mein ganzes Sein auf ihn zu konzentrieren.

Danke euch allen für das – an ihn denken – für das Kerzen anzünden – für das Daumen drücken – und für die viele viele positive Energie die ihr ihm schickt

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Sonne von innen…..

….. DAS geht! 🙂

Für alle bei denen meine Wünsche nach Sonnenstrahlen nicht geklappt haben – holt/macht euch Sonne von innen.

Wie das geht fragt ihr euch jetzt?!

Ganz einfach! Durchforstet mal euer Hirn nach einem Gericht oder einer Nachspeise die euch aus eurer Kindheit mit wolhligen Gefühlen in Erinnerung geblieben sind.

Bei mir ist das z.B. der Milchreis den meine Oma immer gekocht hat.

Bis vor kurzem habe ich den nie so hinbekommen, lecker zwar aber eben nicht SO. Doch vor ein paar Monaten hatte ich mal wieder Lust darauf, kein Rezept bei der Hand und – klar – im Internet nach einem gestöbert. Fündig geworden und nachgekocht, den ersten Löffel probiert – und bäng! Genau SO wie er schmecken muss! Alleine das war ja schon genial!

Aber nun kommt der Teil mit der Sonne.

Ich hatte am nächsten Tag davon noch etwas übrig, musste früh los und das Wetter war unter aller Sau. Da fiel mein Blick auf den Rest Milchreis und ich hab ihn kalt ausgelöffelt.

Und in mir drin ging die Sonne auf!

Ich hatte so ein wohliges Gefühl – mir war egal das ich Minuten vorher so gar keine Lust hatte jetzt los und raus zu müssen. Mit einem Lächeln im Gesicht bin ich in den Tag.

Ich bin mir sicher sowas würde auch bei anderen funktionieren. Holt euch die Seelenstreichler aus eurer Kindheit zurück. Macht euch die ‚Mühe‘ sie so wie früher zu machen – nur so schmecken sie dann auch genau SO. Es lohnt sich.

Würde mich interessieren, was das für euch wäre und ob es geklappt hat.

Schönen Start ins Wochenende – bei den Prognosen für das selbige wäre es ja ein guter Zeitpunkt diesen Trick auszuprobieren. 😉

Weil es mir schon…..

….. den ganzen vormittag so durch den Kopf geistert – die liebsten Bademöglichkeiten die mich so im Leben begleitet haben.

Die erste an die ich mich erinnern kann, da war ich so 4-5 Jahre alt, lag quasi fast in unserem Garten. Das war eigentlich nur ein kleines Becken mit Liegewiese und einem kleinen Kiosk, dafür musste ich nur über eine wenig befahrene Seitenstrasse laufen, was ich auch ausgiebig getan habe – ohne Begleitung. Da der Kioskbesitzer auch gleichzeitig der Bademeister war, hatten meine Eltern kein Problem damit wenn ich alleine hin bin.

Nach dem Umzug in ein anderes Dorf, musste ich mir das baden etwas mehr ‚erarbeiten‘. Dort gab es einen See im Wald und man musste ca 20-30min laufen um dorthin zu kommen. Entweder über einen ‚offiziellen‘ Feldweg, oder einen Trampelpfad quer durchs Gehölz. Letzterer wurde bevorzugt, erstens ging es schneller und es war lustiger durch den Matsch zu stapfen. Neben einem kleinen freien Zugang zum See gab es einen schönen Schilfgürtel, in dem wir Kaulquappen gesucht und auch gefangen haben. Manche wurden vor dem Heimweg wieder frei gelassen, manche kamen mit nach Hause und erst wieder als Frösche an den See zurück. So mit 5-6 Jahren wurde ich damals meiner älteren Schwester ‚aufgehalst‘, die meist nicht begeistert davon war, ab 7 Jahren durfte ich dann auch alleine los. Wobei alleine auch relativ ist, halt ohne Erwachsene oder Schwester, dafür mit Freund/innen.

In der Nähe dieses Dorfes gab es auch noch einen Moorsee, da fuhr man allerdings ca 30min mit dem Fahrrad hin, auch mitten im Wald mit einer kleinen Wiese. Eigentlich damals mein Lieblingssee, dorthin hat sich kaum einer verirrt. Der war so intakt, das man sogar Muscheln darin finden konnte.Da ich so ab 8 Jahren mit meiner Freundin alleine da hinradeln durfte, haben wir dort viele tolle Sommer verbracht. Aufgepackt wie zu einer Weltreise, mit allem was wir so brauchen könnten, blieben wir meist den ganzen Tag da.

Wenn ich darüber nachdenke, das Kinder heutzutage teilweise nicht mal mehr alleine Bus fahren können ohne an die Hand genommen zu werden. Wie haben wir damals nur überlebt? Wenn ich jedesmal nur was hätte unternehmen können, wenn mich jemand gefahren hätte, wäre ich wohl ein ziemlicher Stubenhocker gewesen. Meine Eltern haben mich teilweise den ganzen Tag nicht zu Gesicht bekommen. Wir waren wirklich frei in unserer Kindheit.

Später als Teenie, konnten mich Freibäder allerdings nicht so locken. Da ich mir aber meistens ja ältere Freunde mit fahrbarem Untersatz ausgesucht habe, war das auch nicht so das Problem. 😉

Die schönste Badestelle war allerdings auch am weitesten weg. Ca 1h Fahrzeit bis kurz vor dem Sylvenstein-Stausee, dort ging von der Strasse ein steiler kleiner Fusspfad runter ins Tal und dort war eine sogenannte ‚Gumpe‘ (keine Ahnung wie man das ins Hochdeutsch übersetzt), ein kleines Wasserbecken mit ca 4-5m Durchmesser. Gespeist durch einen Wasserfall mit klarstem eiskalten Gebirgswasser. Andere Menschen hat man da eigentlich nie getroffen, es war einfach nur toll da und für mehr als nur schwimmen geeignet *flöt*. 😉

Auch heute noch bevorzuge ich kleine abgelegene Wald- und Moorseen, Schwimmbäder mit Chlorwasser und Sardinenbüchsen-Feeling locken mich immer noch nicht. Selbst am Meer suche ich mir nicht so überlaufene Stellen, hab lieber Steine am Strand als nervige Badenachbarn. Kindheit prägt schon sehr. 😉

Wo habt ihr so gebadet?

Heute vor 10 Jahren……

…. habe ich das letzte Mal die Tür meines Hauses in Bayern hinter mir geschlossen – Point of no return.

Ca 1 Jahr danach habe ich das folgende geschrieben und kann es auch jetzt noch ohne nachzudenken unterschreiben!

I ntensives Glück
C harmeur
H alt

L iebe
I nnigkeit
E inheit
B edingungslosigkeit
E kstase

D emut
I ntensität
C harakter
H erz

O bhut
H ingabe
N atürlickeit
E hrlichkeit

E ntspanntheit
N eubeginn
D auerhaftigkeit
E rkennen


Lost you – would kill me

Habe ich schon mal geliebt?

Ich dachte ja.

Doch wenn ich nun vergleiche, früher und jetzt, dann habe ich zwar tiefergehende Gefühle gehabt –

aber geliebt habe ich nicht.

Dieses Gefühl Eins zu sein – DU.

Finger die immer und überall Stromstöße durch mich jagen – DU.

Blicke die mir unter die Haut kriechen – DU.

Worte die mein Herz in ein Butterflöckchen in der Sonne verwandeln – DU.

Hände und Arme die mich auffangen – DU.

Fühlen wenn etwas an mir nagt – DU.

Keine Angst haben meine Schwäche zu zeigen – DU.

Den Blick meiner Augen immer auf sich ziehen – DU.

Mein Innerstes erkennen – DU.

Nicht genug bekommen können – DU.

Fehler machen können ohne ‚verurteilt‘ zu werden – DU.

Immer mehr werdend – DU.

Meine Luft zum atmen – DU.

Mein Leben – DU.

Meine Liebe – DU.

Ich – DU.

DU!

 

Auch nach 10 Jahren noch nicht selbstverständlich und Alltag für mich – und vielleicht gerade deshalb noch genauso aktuell.

Für den Glühgockel….

…damit du auch weisst, warum du nasse Füsse bekommen hast *grins

Tadaaaaaaa

Ein perfektes irisches Weideochsen-Flanksteak – butterzart, innen medium-rare und der Geschmack HAMMER!

Gewürzt nur mit frisch gemahlenem Rauchsalz/Pfeffer und als i-Tüpfelchen ein Hauch selbstgemacht Kräuterbutter – einfach nur leeeeeeecker.

Und damit ihr anderen auch wisst worum es geht 😉

Ich hab mir das zum Burzeltag bestellt, statt Essen gehen und als der Herr Brathahn mich tagsüber angerufen hat, hatte ich ihm erzählt was ich abends zum essen mache. Er hatte daraufhin leichte Probleme beim sprechen, weil ihm so das Wasser im Mund zusammengelaufen ist *grins.

Solltet ihr mal an solches Fleisch drankommen, lasst euch nicht vom Preis abschrecken (Geiz ist nicht geil – Qualität kostet nun mal) sondern lasst es euch auf der Zunge zergehen – es lohnt sich!

Macht euch einen schönen Tag ihr Lieben und genießt das Frühlingswetter.

Nachtrag: Das Problem an diesem Blogeintrag – ich sabbere selber nun auch wieder weil ich ja auch noch weiss wie es geschmeckt hat 🙄

Für dat Körper und dat Seelchen….

gibbet bei Hitze nix besseres als tiefgekühlten Gaumensexkuchen (für die, die mich  noch nicht so lange kennen, das ist ein extrem leckerer Schokikuchen)!

Nicht auftauen lassen, sondern zur Abkühlung ein kaltes Stückchen in den Mund und dann wenn es warm wird die Schoki-Explosion geniesen.

Durch das langsame essen reicht sogar schon ein kleines Stück, belastet also das Kalorienkonto nur minimal. Bewusst geniesen ohne schlechtes Gewissen.

Herz was willst du mehr? 😉

Hoffe ihr kommt gut durch den Tag und findet eure eigene ultimative Kühlung!

Angeschubst durch Bisou….

… und ihre musikalischen Adventstürchen und weil mir einfach gerade so ist. 😉

Allerdings kommt das Schubserle erst weiter unten, vorher habe ich noch was anderes für euch.

Lieber Mensch:
Du hast es alles falsch verstanden!
Du bist nicht hier, damit Dir bedingungslose Liebe gelingt.
Die ist dort, woher du kamst und wohin Du gehen wirst.
Du bist hier, um menschliche Liebe zu lernen.
Allumfassende Liebe. Schmuddelige Liebe. Schwitzige Liebe.
Verrückte Liebe. Gebrochene Liebe. Ungeteilte Liebe.
Durchtränkt vom Göttlichen. Lebendig durch die Anmut des Stolperns.
Offenbart durch die Schönheit des … Scheiterns. Und das oft.
Du bist nicht auf die Welt gekommen, um perfekt zu werden. Du bist es schon.
Du bist hier, um herrlich menschlich zu sein. Fehlerhaft und fantastisch.
Und um im Erinnern wieder aufzuerstehen.
Aber bedingungslose Liebe? Erzähl mir nichts davon.
Denn wahre Liebe kommt OHNE Adjektive aus.
Sie braucht keine näheren Bestimmungen.
Sie braucht keine perfekten Umstände.
Sie bittet dich nur, dass Du kommst. Und Dein Bestes gibst.
Das Du im Hier und Jetzt ganz da bist.
Dass Du leuchtest und fliegst und lachst und weinst
und verwundest und heilst und fällst und wieder aufstehst
und spielst und machst und tust und lebst und stirbst als unverwechselbares DU.
Das genügt. Und das ist viel.

@ Courtney A. Walsh

Und nun das Schubserle.

Aufdrehen – zurücklehnen und die Augen schliessen – wärend des hörens an eure Lieben denken und euch darüber freuen das ihr sie habt.

Ich wünsche euch einen schönen 4.Advent und schöne Momente im Hier und Jetzt.

Öfter mal dran denken!

Aus einem „bald“

sollte man viel öfter ein „jetzt“ machen

bevor daraus ein „nie“ wird!

In diesem Sinne wünsche ich Euch viele Jetzt-Momente und immer ein Lächeln im Herzen!

Ich bin auf der Zielgeraden, Dienstag morgen holt mich  mein Süsser ab!!!!!!!!! 😀

4 Wochen sind mehr als GENUG. Tagsüber geht es ja, aber sobald die ‚Freizeit‘ da ist, bekomme ich inzwischen dank des ungünstigen Wetters Lagerkoller. 🙄

Aber nun geh ich erst mal schwimmen vor dem Frühstück.

Lasst es euch gut gehen ihr Lieben.