EinTraum….

Irgendwo an der deutschen Küste steht ein altes Herrenhaus und dämmert vergessen vor sich hin, dem Verfall preisgegeben.

Eines Tages wird es von einigen Freunden entdeckt, die sich in das alte Gemäuer verlieben.

Sie beschließen es zu retten und sich gleichzeitig eine lebenswerte Oase zu schaffen.

Gemeinsam nehmen sie die Wiederherstellung in Angriff, bauen die Räume so aus, das jeder sein eigenes Reich hat und einige allen gemeinsam zur Verfügung stehen.

Das MITeinander ist geprägt von Toleranz und Respekt, Leben und leben lassen , gleichzeitig füreinander einstehen und helfen wenn nötig.

Einer der Freunde ist ein begnadeter Gärtner, mit Hilfe der anderen entsteht ein Garten, der alles an Obst und Gemüse in einer Qualität liefert, die den Begriff LEBENSmittel noch verdient.

Andere kennen sich mit der Einlagerung/Konservierung dieser Erträge bestens aus und der Bau eines Erdkellers ist das i-Tüpfelchen einer ganzjährigen Versorgung für alle.

Ein weiterer kennt sich mit Tierhaltung aus, so beschließen sie, sich auch in Sachen Fleisch selbst zu versorgen.

Sie wählen bewusst bei Schweinen, Schafen und Hühnern alte Haustierrassen, da deren Erhalt ihnen wichtig erscheint.
Bei den Rindern machen schottische Hochlandrinder das Rennen, da man die das ganze Jahr draußen halten kann und sie ein hervorragendes Fleisch liefern.

Da dies alles nur der Selbstversorgung dient, ist der Arbeitsaufwand für alle in einem erträglichen Rahmen und lässt sich gut managen ohne das sich einer übervorteilt fühlt.

Irgendwann fängt einer der leidenschaftlichen Köche an, sich mit Räuchern und Wurstmachen zu beschäftigen und nach einigen Übungsversuchen entstehen da auch sehr leckere Sachen.

Alle genießen es zu WISSEN was sie essen.

Da man Hochlandrinder nicht wirklich gut melken kann, der Gaumen aber inzwischen so verwöhnt ist, das gekaufte (undefinierbare) Produkte nicht mehr wirklich erwünscht sind, legen sie sich auch noch eine kleine Herde Milchkühe zu.

Die Hobbyköche haben nach dem Erfolg mit dem Räuchern und Wursten Blut geleckt und fangen an sich mit Butter- und Käseherstellung zu beschäftigen.

Auch hier gilt, Übung macht den Meister, aber man kann wirklich alles lernen und der Erdkeller bietet auch zur Käsereife ideale Bedingungen.

Das hört sich inzwischen nach viel Arbeit an, aber dadurch, das alle mithelfen, bleibt immer noch genügend Zeit um zu LEBEN.

So lassen auch Pferde nicht lange auf sich warten, Hunde und Katzen wuseln eh schon überall herum.

Irgendwie ist im Laufe der Zeit eine kleine Arche Noah entstanden.

Da genügend Platz vorhanden ist, engagieren sie sich auch im Tierschutz.
Nicht im großen Stil, aber sie bieten überlaufenden Tierheimen immer wieder die Möglichkeit, Tiere bis zur Vermittlung bei ihnen unterzubringen. Wobei die entstehenden Kosten durch die Aufnahme von Pensionstieren abgefangen werden können.

Einer der Freunde erfüllt sich einen Lebenstraum und beginnt eine kleine feine Zucht von tschechischen Wolfshunden.

Ein anderer beschließt, sein Hobby zum Beruf zu machen und alte Möbel zu restaurieren.

Alles was das MITeinander betrifft, wird auch gemeinsam diskutiert und beschlossen und bei Meinungsverschiedenheiten lässt sich immer ein Kompromiss finden der für alle Seiten ok ist.

Einfach durch Respekt und Toleranz seinem MITmenschen gegenüber.

Alles nur ein Traum und nicht machbar?!
Ich denke nicht, man muss nur die richtigen Leute dafür finden. 😉
Es gibt bestimmt noch mehr, die so denken *lächel.

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